Viele Gartenbesitzer fühlen sich überwältigt von der enormen Auswahl an Gartenmöbeln – sie fragen sich, welcher Stil am besten zu ihrem Haus- und Gartendesign passt und überlegen, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Materialien haben.
Denn eins ist sicher: Gartenmöbel sollen nicht nur schön aussehen, sondern auch lange halten! Doch es ist nicht nur der Zahn der Zeit, der an den Möbelstücken nagt: Verschiedenste Wetterlaunen wie Sonne, Regen, Wind, Schnee, Hitze und Kälte wirken mal gleichzeitig, mal abwechselnd auf die Gartenmöbel ein.
Gartenmöbel müssen daher wetterfest und langlebig sein. Doch bei welchen Materialien ist das wirklich der Fall?
Fall 1: Gartenmöbel aus Metall
Viele Metalle haben zwei zentrale Probleme: Sie sind rostanfällig (sofern sie nicht aufwendig behandelt oder lackiert wurden) und sie sind schwer. Zudem wirken reine Metallgegenstände oftmals kühl und lieblos, weshalb viele Gartenmöbelhersteller dazu tendieren, Metallgartenmöbel mit warmen und freundlichen Holzelementen aufzuwerten.
Wer kein Risiko eingehen will, dass die Möbelstücke im Garten irgendwann rosten, hat eigentlich nur zwei Auswahlmöglichkeiten:
- Edelstahl: Gartenmöbel aus Edelstahl haben einen modernen, urbanen Look, der vielen Gartenbesitzern zuspricht. Bei guter Verarbeitung hält das Material ewig.
- Aluminium: Die leichteren und handlicheren Alumöbel werden von vielen Menschen bevorzugt, da aus dem Material nostalgische, verspielte wie kreative Designs hervorgehen können.
Das zeigen die Gartenmöbelsets von Lazy Susan sehr eindrucksvoll!
Fall 2: Gartenmöbel aus Kunststoff / Verbundstoff
Die Welt der Kunststoffe ist sehr vielfältig und obwohl wir alle die klassischen weißen Stapelstühle aus Plastik kennen, sind diese nicht immer die beste Wahl, wenn man langlebige Gartenmöbel haben will.
Egal, ob das Möbelstück aus Polyethylen oder Polypropylen gefertigt wurde, ist eine Eigenschaft ganz wichtig: Die UV-Beständigkeit! Nur hochwertige, teurere Kunststoffmöbel besitzen einen integrierten UV-Schutz, der sie vor dem Ausbleichen und Sprödewerden bewahrt. Dies gilt auch für die äußerst beliebten Polyrattan-Möbel.
Ein langlebiges Material für Outdoor-Tischplatten ist HPL, ein Hochdrucklaminat aus mehreren mit Harz getränkten, zusammengepressten Papierschichten.
Fall 3: Gartenmöbel aus Holz
Holzarten gibt es viele, doch vielleicht haben Sie schon mitbekommen, dass die meisten davon mehr Probleme als Freude bereiten. Wenn Sie daher ein Möbelstück aus Holz in Ihren Garten stellen wollen, sollten Sie sich auf folgende beständige Holzarten beschränken:
- Teak: Teakholz ist die Königsklasse unter den wetterfesten Hölzern. Das ölhaltige, widerstandsfähige Hartholz ist tropischen Ursprungs und sollte unbedingt ein FSC-Zertifikat tragen. Gartenmöbel aus Teak halten mehrere Jahrzehnte, können jedoch mit der Zeit natürlich vergrauen.
- Robinie: Die Robinie oder Scheinakazie ist europäischen Ursprungs und daher ein beliebter Ersatz für das tropische Teakholz.
- Eiche: Das Kernholz der Traubeneiche und Stieleiche ist von der Widerstandsfähigkeit mit Robinie und Teak vergleichbar.

Es gibt zwar noch weitere Hölzer, die in die Dauerhaftigkeitsklasse 1 eingestuft werden, doch sind diese zu schwer, zu hart oder zu teuer, um zu Gartenmöbeln verarbeitet zu werden.
Fazit: 5 Materialien für langlebige Gartenmöbel
Die beliebtesten Materialien für lange haltbare Gartenmöbel, die trotz ständiger Witterungseinwirkung locker 15 bis 20 Jahre (und meist noch länger) überstehen, sind:
- Teakholz
- Robinienholz
- Edelstahl
- Aluminium
- Hochwertiges Polyethylen (oder ein anderer Kunststoff) mit UV-Schutz
Für welches Material Sie sich letztendlich entscheiden, hängt von Ihren optischen Vorlieben und Ihrem Budget ab.
Wenn Sie sich einen Garten im englischen Landhausstil als stilvolle Kombination aus Romantik und rustikaler Gemütlichkeit wünschen, rate ich Ihnen zu den Lazy Susan Gartenmöbelsets aus Aluguss.

